Wie man fast 5.000 Favoritenpunkte verdient: Interview mit dem Geocache-Owner goblindust

Kreative Caches bleiben in Erinnerung. Du hörst von ihnen durch Deine Freunde, auf Events oder in unserem Blog und in unseren sozialen Netzwerken. Aber was steckt in ihnen? Wer steht hinter ihnen? Im Staat Washington hörst Du oftmals einen Namen, der als Synonym für innovative Geocaches steht: “goblindust“. Er hat einige Geocaches, die alle einzigartig sind.

Goblindust, auch bekannt als Scott Meyers, ist seit 15 Jahren ein Geocacher und hat seinen ersten Cache am 20. Dezember 2003 versteckt. Seitdem haben seine aktiven Geocaches über 4700 Favoritenpunkte angehäuft. Wenn man diese Statistik im Hinterkopf hat, klang es, als hätte er einige Ahnung vom Verstecken von Geocaches, also hab ich mich mit goblindust zusammengesetzt, um mit ihm darüber zu reden wer er ist, woher er seine Inspirationen bekommt und welche Tipps er für den Rest von uns hat.

Geocaching Hauptquartier: Was ist dein Hintergrund, außerhalb vom Geocaching?

Goblindust: Oh, ich wurde in der Wildnis geboren und habe unter Kojoten gelebt. Nein! (lacht) Was meinen Hintergrund betrifft, bin ich kein Ingenieur. Ich hab ein bisschen Erfahrung mit Elektronik, aber vor allem macht es mir Spaß, Dinge auseinanderzunehmen und sie wieder zusammenzusetzen… Haushaltsgeräte, Küchengeräte usw.

Geocaching HQ: Was macht für Dich einen Qualitätscache aus?

Goblindust: Ich würde sagen, das Wichtigste ist, dass der Cache anders ist. Es haben schon viele Leute Lampenschirme gebastelt, aber Du kannst einen Lampenschirm designen der anders ist. Denk darüber nach, welche Funktionen der Lampenschirm noch haben könnte.

Geocaching HQ: Was ist die beste Herangehensweise für einen kreativen Geocache?

Goblindust: Wie erklärt man Leuten, wie man kreativ ist? Als erstes musst Du denken “Was will ich machen?” und es muss anders sein als alles, was jemand anderer schon gemacht hat. Denk Dir was Neues aus. Ich gehe zu Picks Raus und habe neue Ideen und dann überlege ich mir, was ich damit machen kann. Zum Beispiel sind Vogelhäuser leicht, denn es gibt so viele Möglichkeiten, sie zu öffnen. Du kannst Magnete benutzen, Haken oder Riegel.

Geocaching Hauptquartier: Du sagst, dass Du zur Inspiration in Gebrauchtwarenläden gehst. Hast du noch weitere Tipps um neue Ideen zu finden?

Goblindust: Discounter sind klasse, weil ich nicht viel Geld ausgeben will und die Leute werfen gerne wundervolles Zeug weg. Weißt Du, sie haben vor meinem Haus den Hydranten abgebaut und ich hab die Feuerwehr gefragt, ob sie mir den alten Hydranten geben. Sie wollten ihn mir nicht geben. Aber Du schaust Dich um und fragst, was könnte ich damit machen? Jede Art von Baumarkt ist toll oder Läden für Soldatenbedarf, um wasserdichte Sachen zu kaufen.

Geocaching HQ: Hast Du je eine Idee gehabt, die Du für unmöglich gehalten hast?

Goblindust: Nein. Ich glaube nicht, dass irgendwas unmöglich ist. Es ist immer machbar, aber viel kostet es? Wie lang wird es halten? Die größte Frage ist immer, wo verstecke ich es. Du brauchst ein sicheres Versteck, damit die Leute es nicht wegwerfen. Nichts ist unmöglich, man braucht nur Zeit und Mühe.

Bei fast allem, was ich gebaut habe, hab ich den Aufwand verdoppelt bei dem was nicht funktioniert hat, gestohlen wurde oder leicht kaputt ging.

Wie kannst Du mehr Kreativität in Deine versteckten Caches bringen? Indem Du Dich selber herausforderst außerhalb der gewohnten Bahnen zu denken, offen zu sein und immer nach Inspiration zu suchen. Damit kommst Du Deinem kreativen Geocache ein Stückchen näher. Schau Dir andere Geocaches an. Oder mache es wie es goblindust und besuche Second-Hand Läden. Frage Dich selber was Du machen willst – und auch ob der Cache Batterien braucht.

Möchtest Du mehr über goblindust erfahren? Lies hier das ganze Interview (nur in Englisch)

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